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Muso Jikiden Eishinryu Iaido ist eine
japanische Schwertfechtkunst, die vor über 450 Jahren von den Samurai
als Selbstverteidigungskunst entwickelt wurde. Iaido war für die Samurai die bedeutendste Manifestation des Zen.
Dieser Aspekt rückte während einer eher friedlichen Epoche in der Geschichte Japans in den Vordergrund.
Das höchste Ziel im Iaido ist es, mit allen Dingen der Welt in Frieden zu leben.
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Der Überlieferung nach ist der Samurai Hayashizaki Jinsuke Shigenobu (zirka 1546 bis 1621) der Begründer des Iaido. Im Alter von 25 Jahren soll sich ihm, während einer seiner Meditationen beim Hayashizaki Schrein, die Natur des Schwertkampfes eröffnet haben. Er nannte seine Technik „Battojutsu“ und gründete die Schule „Hayashizaki Muso-Ryu“. Unter seinem Einfluss und dem seiner besten Schüler entwickelten sich die verschiedene Iaido-Stile.
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Die Iaido-Philosophie ist eng mit der Einstellung der bushi, also der japanischen Samurai, verknüpft.
Aus dem Aufsatz von Silvan Jegen, Iaido-Remnei Basel:
Der Aufstieg der BushiAnfangs des 9. Jahrhunderts n. Chr. wurde eine Art des privaten Grundbesitzes eingeführt, die als shoên-System bekannt ist. Grund dafür war die schwache Verwaltung des Kaiserhofes, die nicht in der Lage war, die einzelnen Provinzen unter Kontrolle zu halten. Als Folge fand eine zunehmende Dezentralisierung des Staatssystems statt, welches darin gipfelte, dass das Land in unzählige kleine Gebiete zerfiel. Diese wurden von Landverwaltern (jap. jitô) betreut und besteuert. Für jede Provinz war ein eingesetzter Militärgouverneur verantwortlich, dem mehrere jitô unterstanden, welche die eigentliche Lokalverwaltung unterstützen sollten. Sie alle erhielten einen gewissen Anteil, in Form einer Steuer, an der Gesamtproduktion der jeweiligen Lokalität. Dieser wurde zusätzlich zu den allgemeinen Steuern erhoben.
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Aus dem Aufsatz von Silvan Jegen, Iaido-Remnei Basel
(c) S. Jegen
Das Schwert - Die Seele des SamuraiDas Schwert wurde als ein Symbol der Seele seines Trägers betrachtet. 34 Seine Herstellung wurde mystifiziert und sein Besitz war vorwiegend den Mitgliedern der bushi vorbehalten. 35 Die bushi trugen zwei Schwerter. Das längere von beiden, das sogenannte
katana (ungefähr 60-76cm), wurde für Kampf, Duelle, Training und auch
für die Vollstreckung von Verurteilungen verwendet.
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