Die Iaido-Philosophie ist eng mit der Einstellung der bushi, also der japanischen Samurai, verknüpft.
Aus dem Aufsatz von Silvan Jegen, Iaido-Remnei Basel:
Der Aufstieg der BushiAnfangs des 9. Jahrhunderts n. Chr. wurde eine Art des privaten Grundbesitzes eingeführt, die als shoên-System bekannt ist. Grund dafür war die schwache Verwaltung des Kaiserhofes, die nicht in der Lage war, die einzelnen Provinzen unter Kontrolle zu halten. Als Folge fand eine zunehmende Dezentralisierung des Staatssystems statt, welches darin gipfelte, dass das Land in unzählige kleine Gebiete zerfiel. Diese wurden von Landverwaltern (jap. jitô) betreut und besteuert. Für jede Provinz war ein eingesetzter Militärgouverneur verantwortlich, dem mehrere jitô unterstanden, welche die eigentliche Lokalverwaltung unterstützen sollten. Sie alle erhielten einen gewissen Anteil, in Form einer Steuer, an der Gesamtproduktion der jeweiligen Lokalität. Dieser wurde zusätzlich zu den allgemeinen Steuern erhoben.
Die Militärgouverneure hatten darüber hinaus auch eine Justiz-
respektive Polizeifunktion inne und waren somit über die schon
bestehenden Zivilgouverneure gestellt worden. Das Shogunat, die
militärische Schattenregierung, die unter dem Sieger des Gempei-Krieges
(1180-1185), Minamoto Yoritomo (1147-1199), als erster shôgun etabliert
wurde, fungierte wiederum als übergeordnetes zentrales Organ, das
sämtliche in ihm vereinten staatlichen Kräfte und Verwaltungen
lenkte.Die bushi (oder samurai Philosophie 23
), welche für alle oben genannten Funktionen im Staat eingesetzt
wurden, waren Gefolgsleute grösserer daimyô. Diese unterstanden
ebenfalls dem Shogunat, respektive dem shôgun: sie waren ihm somit
verpflichtet. Dadurch wurde der Hof und ein Grossteil der alten
Aristokratie allmählich in eine rein symbolische Funktion gedrängt.
In der Muromachi-Periode (1338-1573) verdrängten die bushi die Reste
des kaiserlichen Regierungssystems, und in der Tokugawa-Periode
(1603-1867) schliesslich entwickelten sich die bushi zu den
unangefochtenen Herrschern des Landes.
Bushidô: Der „Weg des Kriegers“Gegen Ende des 12. Jahrhunderts, nach der Einführung des Zen-Buddhismus 24
, bildete sich unter den bushi allmählich ein Ehrenkodex aus, der als
bushidô bezeichnet wurde. Bushidô lässt sich, wie schon aus dem Titel
dieses Kapitels zu erschliessen ist, mit „Weg“ oder „Pfad des Kriegers“
übersetzen, wobei der „Pfad“ hier eher versinnbildlicht zu verstehen
ist und auch als „Lehre“ oder „Regel“ verstanden werden kann. 25
Unter diesem Gesamtbegriff lassen sich die uralten ritterlichen
Grundsätze wie Ehre, Pflicht, Treue und Wahrhaftigkeit zusammenfassen,
mit denen sich alle Mitglieder der Militäraristokratie identifizierten,
die zur Entstehung eines eigenen Standesbewusstseins führten 26
und denen sie stets zu folgen gedachten. Zu diesen Rittertugenden
lassen sich noch weitere dazuzählen wie z. B. auch Tapferkeit, Mut und
Standhaftigkeit sowie Ehrfurcht, Höflichkeit, Anstand, Sitte,
Grossherzigkeit, Barmherzigkeit, Achtung vor dem Feind, Sparsamkeit und
insbesondere, als Grundvoraussetzung, die Selbstbeherrschung.
Die Lehre dieser Rittertugenden war in keiner starren Form festgehalten
worden. Es war ursprünglich ein ungeschriebener Sitten- und Ehrenkodex
der samurai, der die bushi-Gesellschaft während mehreren Jahrhunderten
prägte und auch in gewissem Sinne beherrschte. Er bestand hauptsächlich
aus mündlichen, teilweise auch schriftlich fixierten Lebensregeln, die
von Gelehrten oder berühmten Kriegern formuliert worden waren. Daher
ist es beinahe unmöglich den Anfang der Idee des bushidô mit Sicherheit
zu bestimmen. 27
Interessanterweise war der Höhepunkt des bushidô-Gedankengutes in der
friedvollen Zeit der Tokugawa-Shôgune (1603-1868). Vielleicht lässt
sich dies dadurch erklären, dass während der vorherigen kriegerischen
Jahrhunderte der bushidô von den Kriegern gelebt wurde, er aber erst in
den späteren Epochen, als die Privilegien der samurai immer
nominelleren Charakter annahmen, zu einer die Vergangenheit
glorifizierenden Doktrin weiterentwickelt wurde. Nachfolgend wollen wir
die wichtigsten Aspekte des bushidô einer näheren Betrachtung
unterziehen.
AufrichtigkeitDen bushi, denen nichts mehr zuwider war wie ein
Handeln voller Hinterlist und Unaufrichtigkeit, galt die Aufrichtigkeit
als wichtigste aller ritterlichen Eigenschaften des Ehrenkodex. Sie
galt in der Tokugawa-Periode mehr als jede andere positive Eigenschaft,
und in einer Zeit, in der die Heimtücke als Kriegslist und die List als
militärische Taktik getarnt waren, galt die Aufrichtigkeit als eine
seltene Tugend, welche manchmal sogar als Zwillingsbruder der
Tapferkeit gepriesen wurde. Auch in der friedfertigen Zeit nach 1600
wurden nur die grössten Krieger gishi (jap. „aufrechter Krieger“)
genannt, denn kaum eine andere Ehrenbezeichnung beinhaltete ein solch
grosses Lob wie diese.
Mut und AusdauerMut wurde in Japan streng von Tollkühnheit
unterschieden. Der Ehrenkodex bezeichnete den wegen einer unwürdigen
Sache erlittenen, sinnlosen Tod als „Tod eines Hundes“, während der
Heldentod eines samurai poetisch mit: „Naga kusa no kage ni neru“ (jap.
„im Schatten der hohen Halme ruhn“) umschrieben wurde. 28
Nach Meinung des Adels konnte sich auch der grösste Bauerntölpel mit
einem Schwert in die Schlacht stürzen und sich töten lassen, wahrer Mut
bedeutete jedoch, im richtigen Moment das Leben zu wählen und den Tod
nur in jenem Augenblick zu suchen, wenn dieser unausweichlich sei.
Schon in frühester Jugend lernten die jungen samurai zwischen
moralischem und physischem Mut zu unterscheiden. Jeder von ihnen kannte
den tiefgreifenden Unterschied zwischen der „Grossen Tapferkeit“ und
der „Tapferkeit des Schurken“.
Mut, Tapferkeit, Furchtlosigkeit, Stärke und Ausdauer waren jene
Eigenschaften, welche für die Jugend am wünschenswertesten erschienen
und in denen sie schon früh wetteiferte. Den Knaben wurden von kleinst
auf Geschichten und Sagen junger Heroen erzählt. Mütter erzogen ihre
Kinder dahingehend, dass sie, sobald diese weinten oder klagten, ihre
jugendlichen Sorgen abtaten als Kleinigkeiten im Vergleich zukünftiger
Qualen und ihnen ihre kriegerische und schlachtenreiche Zukunft vor
Augen hielten.
Für den samurai war es eine Schande, über Hunger oder Kälte zu klagen,
selbst wenn er schon seit Tagen keine Speisen mehr gesehen hatte. Um
den Nachwuchs zur Furchtlosigkeit und Bescheidenheit zu erziehen,
auferlegten ihm die Eltern Mühseligkeiten und Strapazen. Ein
aussagekräftiges Sprichwort dieser durch erzieherische Zucht und
Ordnung geprägten Zeit hiess: „Die Bären werfen ihre Jungen den Abhang
hinunter.“ Dies beinhaltete gelegentlicher Nahrungsentzug oder das
Aussetzen in der Kälte. Kinder in noch zartem Alter wurden zu
Lernzwecken zu ihnen unbekannten Personen geschickt, bei welchen sie
vor Sonnenaufgang aufstehen und noch vor dem Frühstück Leseübungen
abhalten mussten. Selbst im härtesten Winter mussten sie ihre Lehrer
barfuss aufsuchen. Doch war in den oft turbulenten Zeiten diese den
heutigen westlichen Pädagogen grausam erscheinende Erziehungsmethode
wahrscheinlich notwendig, um als Mitglied einer bushi-Familie bestehen
zu können und die dazu angeblich nötigen fünf Kampfeigenschaften 29 zu erlangen:
Shidzuka-naru hayashi no gotoshi
(jap. „ruhig wie der Wald“)
Ugoka-zaru yama no gotoshi
(jap. „unbeweglich wie der Berg“)
Samui kiri no gotaku
(jap. "kalt wie der Nebel")
Toki koto kaze no gotoshi
(jap. „schnell im Entschluss wie der Wind“)
Okashi kasumeru hi no gotoku
(jap. „im Angriff und im Sturm wie das Feuer“)
Die EhreIm Verhaltenskodex des bushidô kam der Ehre häufig
einen höheren Stellenwert zu wie den übrigen Tugenden. Durch das starke
Bewusstsein ihres hohen Standes, in den sie hinein geboren und zu dem
sie erzogen worden waren, versuchten alle samurai ihre Privilegien und
Pflichten zu wahren. Von frühester Jugend an fürchteten sie die
Schande, und ihr höchstes Ziel war es, ihrem Namen im ganzen Land Ruhm
und Ehre einzubringen. Dieses oft übersteigerte Ehrgefühl konnte zu
blutigen Taten führen, bei welchen Menschen aufgrund einer kleinen oder
gar nur eingebildeten Beleidigung durch das Schwert eines erzürnten
samurai umkamen. Diese gefährlichen Auswüchse des bushidô sollten durch
das Lehren von Geduld und Grossmut eingedämmt werden.
Um Ruhm zu erlangen schreckten die samurai nicht vor der Opferung ihres
eigenen Lebens zurück. Manche samurai opferten ihr irdisches Dasein
alleinig aus dem Grund, Nachruhm zu erlangen - auch wenn dieser dadurch
teuer erkauft war. Auch seppuku (formeller Ausruck, im Gegensatz zum
abschätzigen harakiri, wörtlich „Bauch-Schneiden“), die rituelle
Selbsttötung, wurde als beinahe „transzendentale“ Gelegenheit
betrachtet, Schande zu verhindern oder den eigenen Ruhm zu mehren.
Die SelbstbeherrschungEin samurai sollte weder Schmerz noch
Hunger, Kummer oder Leid in irgendeiner erdenklichen Weise an die
Oberfläche gelangen lassen. Selbstbeherrschung in jeder Lage wurde von
den samurai gefordert, denn ohne sie war die Ausübung der übrigen
Tugenden beinahe unmöglich. Ein samurai durfte durch den Ausdruck
seiner Gefühle nicht die Ruhe oder die Freude seiner Mitmenschen
stören. (Auch heute noch gilt in Japan das Belasten eines Fremden durch
den Ausdruck des eigenen Kummers als schwerer Verstoss gegen den
Anstand. Der Tod eines Nahestehenden würde ein Japaner auch heute noch
als Nebensächlichkeit erwähnen). Gegenüber eines guten Freundes jedoch
durften unterdrückte Gefühle geäussert werden, wobei poetische
Ausdrucksweisen bevorzugt wurden. Ein allgemein gebräuchlicher
Ausspruch, um den Charakter eines vorbildlichen samurai zu beschreiben,
war: „Er zeigte kein Zeichen von Freude oder Zorn“.
Pflicht der TreueDem bushidô gemäss war es die Treuepflicht,
welche die höchsten Opfer verlangte. Auch in anderen Moralsystemen
trifft man auf dieses Phänomen, doch nur im Ehrenkodex der bushi
erreichte dieses Prinzip einen solch hohen Stellenwert, dass das eigene
Leben bisweilen gar mit Freuden für den Lehnsherrn (jap. daimyô)
hergegeben wurde. Dieses Treuegefühl besass, neben der Ehre, die
höchste Bedeutung im bushidô. Kaum ein anderes Thema wurde in der
japanischen Literatur so oft und ausgiebig behandelt und dies nicht nur
in der Prosa sondern auch in der Poesie und Bühnendichtung. In Japan
besonders beliebt ist die „Geschichte der 47 rônin“ 30 :
Asano Takumi-no-kami (1667-1701), der daimyô von Akaho in
Zentral-Japan, hatte die Pflicht, Kuriere der Regierung im Schloss von
Edo 31
zu unterhalten. Als er Kira Kônosuke, ein gestandener Beamter, welcher
mit dem korrekten Protokoll vertraut war, um Rat fragte, unterliess er
es, diesem die nötigen traditionellen Geschenke zu überreichen,
woraufhin Kira Asano beleidigte. Asano zog sein Kurzschwert - an für
sich schon eine schwere Verletzung der Etikette! - und schlug nach
Kira, verletzte ihn aber nur leicht. Asano wurde daraufhin dazu
verurteilt, sich selbst das Leben zu nehmen. Seine Herrschaft wurde
aufgelöst und seine Untergebenen wurden rônin. Ôishi Yoshio
(1659-1703), Asano's Kanzler und Hüter des Schlosses von Akaho, ergab
sich den Staatstruppen und entliess die samurai, doch fand er unter
ihnen 46, welche bereit waren, ihn zu unterstützen. Diese insgesamt 47
rônin liessen sich in der Hauptstadt des Reiches nieder, warteten
anderthalb Jahre lang, als Bettler verkleidet oder möglichst
unauffällige Leben führend, bis Kira's Vorsicht nachliess, um Rache an
ihm zu nehmen. Am 15. Dezember 1702 attackierten sie Kira's Wohnstätte,
enthaupteten ihn und legten seinen Kopf auf das Grab Asano's. Nach
dieser Tat ergaben sie sich der Regierung und begingen allesamt
Selbstmord. 32
Dieser Vorfall rührte die Gemüter des japanischen Volkes stark auf,
denn obwohl die 47 rônin sich der Regierung widersetzten, entsprach ihr
Handeln doch dem bushidô, weshalb die rônin von grossen Teilen der
Bevölkerung hoch verehrt wurden.
Ein solcher Konflikt zwischen Regierung und dem Ehrenkodex war nicht
der einzige Widerspruch, in den das bushidô seine Anhänger
hineinmanövrierte. Da die samurai auch nur Menschen mit all ihren
Schwächen waren, kamen sie immer wieder in Situationen, in welchen sie
sich zwischen der eigenen Neigung und der Pflicht entscheiden mussten -
und, da sie an ihren Lehenseid gebunden waren, behielt fast immer die
bedingungslose Treuepflicht die Oberhand. Die Familie eines samurai
war, ebenso wie er selbst, an dessen Lehnsherren gebunden und brachte
grosse Opfer, um dem Lehnsherren in Notzeiten oder Todesgefahr
beizustehen. Doch musste die aufrichtige Loyalität auch mit der Ehre
eines bushi zu vereinbaren sein. Kein ehrenwerter samurai wollte etwas
mit einem bushi zu schaffen haben, der ehrlos, schmeichlerisch oder
korrupt war. Die Treuepflicht des bushi-Standes nötigte einen samurai,
sollte sich seine Meinung nicht mit derjenigen seines Lehnsherren
decken, jenen mit allen Mitteln von seinem vermeintlichen Irrtum in
Kenntnis zu setzen. Als letzte Möglichkeit bot sich die rituelle
Entleibung an, um ihm die Aufrichtigkeit der eigenen Worte zu
verdeutlichen. Dieser Ehrentod soll seit 1180 33
ausgeübt worden sein, meist um nach einer Niederlage nicht den
gegnerischen Kräften in die Hände zu fallen, oder als Mittel, die Treue
und Anhänglichkeit gegenüber eines Lehnsherrn zu beweisen, indem man
ihm freiwillig in den Tod folgte.
Fussnoten:
23 Im
Unterschied zur schon beschriebenen ethymologischen Herleitung dieses
Begriffes, existiert noch eine weitere, in welcher die Bezeichnung
samurai vom japanischen Zeitwort samurau (zu Deutsch "wachen"),
abgeleitet wird, siehe: Pantzer, Peter: "Bushido - Der Weg des
Kriegers", in: Samurai und Bushido, Der Spiegel Japans, Agens-Werk
Geyer + Reisser: Wien 1999, S.59.
24 Der Zen ist
eine auf Meditation gerichtete Schule des Buddhismus. In ihr wird
versucht, durch Meditation aus eigener Kraft die persönliche Erfahrung
der Erleuchtung zu erlangen. Die Anhänger des Zen-Buddhismus sollten
sich einer strengen psychischen und physischen Zucht unterwerfen, um
dieses Ziel auch erreichen zu können. Eben dieser Aspekt übte eine
grosse Faszination auf die bushi aus und führte dazu, dass der
Zen-Buddhismus grossen Anklang bei ihnen fand, siehe: Hall, John
Whitney: 1984, S.103f.
25 Die Quellen
sind sich bezüglich des Gebrauchs des Begriffes bushidô nicht einig.
Manche behaupten der Begriff sei seit dem ersten Auftreten dieser
Verhaltensweisen in Verwendung, andere wiederum bezeichnen ihn als
jungen Begriff, der erst im Nachhinein eingeführt wurde, siehe:
Pantzer, Peter: 1999 S.49.
26 Sasamori, Junzo; Warner, Gordon: This is Kendo, Boxerbooks Inc.: Zürich 1964, S.29.
27 Mauer, Kuno: Die Samurai: ihre Geschichte und ihr Einfluss auf das moderne Japan, Econ: Düsseldorf 1981, S.262f.
28 Mauer, Kuno: 1981, S.266.
29 Mauer, Kuno: 1981, S.268.
30 Das sind
samurai, welche freiwillig oder aufgrund eines Vergehens den Dienst
ihres Feudalherren verlassen hatten, oder durch dessen Tod herrenlos
geworden waren, siehe: Ramming, M.: 1941, S.488.
31 Edo war seit 1603 der Regierungssitz des shôgun.
32 Kiyota, Minoru: Kendo: its Philosophy, History and Means to Personal Growth, Kegan Paul: London 1995, S.83.
33 Auf dieses
Jahr wird das erste Vorkommen eines rituellen Selbstmordes datiert,
durchgeführt von Minamoto Yorimasa (1106-1180) nach der verlorenen
ersten Schlacht von Uji, siehe: Turnbull, Stephen: The Samurai
Sourcebook, Bath Press: Great Britain 1998, S. 307.
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